Lourdes-Grotte Eiken

Lourdes-Grotte Eiken

Oberhalb des Dorfkerns auf dem «Räbächerli» liegt idyllisch am Waldrand die 1938/39 erbaute Lourdesgrotte. Der damalige Pfarrer Emil Basler hatte die Idee, hoch über dem Dorf Eiken eine Lourdesgrotte entstehen zu lassen. Es war eine schwierige Zeit, man stand unmittelbar vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges. Dies wird sicher auch ein Grund gewesen sein, dass er für sein Vorhaben in Siegfried Müller, dem Landbesitzer, einen Gleichgesinnten fand. Ebenso war auch Josef Rohrer, der «Bärgsepp», von der Idee angetan, in dieser unguten Zeit eine Stätte des Gebetes zu errichten. Mit Pferdefuhrwerken holten die von der guten Sache überzeugten Eiker und Eikerinnen in der Chinzhalde die wunderschönen Kalkfelsen, und unter der fachkundigen Regie von Maurer Fridolin Treier entstand die Grotte, wie sie heute noch zu sehen ist. Am 18. Mai 1939, am Tag von Christi Himmelfahrt, nachmittags um 15.00 Uhr wurde die Grotte von Dekan Schmid unter Anteilnahme der ganzen Dorfbevölkerung feierlich eingeweiht: «Möge der stille Ort unserer Lieben Frau von Lourdes in guten Zeiten wie auch in allen Kämpfen und Stürmen des Lebens ein Zufluchtsort sein». 

Die Grotte eröffnet einen wunderschönen Ausblick auf das westliche Dorf und den nahen Schwarzwald. Der steile Aufstieg zur Grotte beginnt beim Friedhof und ist von Kreuzwegstationen gesäumt.